
Qualität in der strategischen Geschichtskommunikation heißt, Kommunikations-Wirkungen im Sinne der Unternehmensstrategie zu erzielen – innerhalb der Grenzen dessen, was verantwortungsvoll und ethisch vertretbar ist. Mit dieser Formel lässt sich die Diskussion in Forschung und im Berufs- und Handlungsfeld HistoryComms auf den Punkt bringen.
Sie mündete im vergangenen Herbst in das Positionspapier des DPRG-Arbeitskreises Corporate History Communication. Grundlage des Papiers war unter anderem ein HistoryComms-Roundtable mit Praxisvertreterinnen und -vertretern aus Wirtschaftsarchiven und Kommunikationsabteilungen.
Nun ist ein umfassender Aufsatz im Sammelwerk Kommunikationsmanagement (Bentele / Piwinger / Schönborn; Wolters Kluwer) erschienen, der Qualitätskriterien und konkrete Maßnahmen entlang des HistoryComms-Quality Grid systematisiert.
Der Aufsatz thematisiert:
- wie Unternehmen ihre Unternehmensgeschichte kommunizieren,
- wie sich das berufliche Handlungsfeld entwickelt und professionalisiert,
- warum spezifische Qualitätsmaßstäbe notwendig sind,
- wie diese Qualitätsmaßstäbe aussehen
- und wie sie sich in der Praxis umsetzen lassen.
Der Aufsatz ist in vielen Bibliotheken sowie beim Verlag und im Buchhandel verfügbar.
Krebber, F. (2026): Unternehmensgeschichte wirkungsvoll und angemessen kommunizieren. Qualität in der strategischen Geschichtskommunikation. In: G. Bentele, M. Piwinger & G. Schönborn (Hrsg.), Kommunikationsmanagement, 2026, 3.1.51, Wolters Kluwer.
Im #HistoryComms-Quality Grid sind die Inhalte zudem kompakt zusammengefasst. Das Grid steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.